Funktionsdecoder (FDECs) sind die unterste Instanz in meinem Netzwerk. Sie setzen Kommandos in individuelle Ein- und Ausgangsanschlüsse um.
Es gibt mehrere Arten der COMBUS oder DECBUS Anbindung an einen FDEC Funktionsdecoder:
COMBUS
Wenn ein COMBUS direkt an einen FDEC gehen soll, ist eine Isolation notwendig. Solche FDECs haben eine eigene Stromversorgung, und Masseschleifen müssen verhindert werden. Beispiel: BOOSTER. HUB18 ist genauso angeschlossen, auch wenn er kein FDEC ist. Ein typisches Interface zum COMBUS sieht so aus:

DECBUS
Wenn ein DECBUS direkt an einen FDEC gehen soll, ist keine Isolation notwendig. Die DECBUS-Signale gehen direkt an den Microcontroller und in die Stromversorgung. Beispiel: LED, LAMP, WDEC. Das ist der bevorzugte Fall, weil er mit Abstand am billigsten ist. Ein typisches Interface zum DECBUS sieht so aus:
DECBUS isoliert
Sonderfall: beim Testen der Belegtmelder hat sich herausgestellt, daß doch eine Pseudo-Isolierung notwendig ist. Der Spannungshub auf den Gleisen relativ zur Masse auf dem DECBUS hat die alten Belegtmelder manchmal durcheinander gebracht. Deswegen hier eine etwas unkonventionelle Lösung: Die DECBUS Signale werden über einen Isolator geführt, um die Masseverbindung aufzutrennen. Um den Microcontroller mit Strom zu versorgen, hätte man eigentlich einen echten isolierten DC/DC-Wandler gebraucht. War wegen der benötigten Stückzahl keine Option (kostet mehr als der Rest des Boards). Deswegen Kompromiss: die Versorgung des uC wird über einen einfachen Längsregler erzeugt. Eingang ist der 18V Pin des DECBUS, Masse ist eine Verbindung zum Gleissystem (die ich sowieso brauche, um Belegtzustände sicher zu erkennen). Dadurch darf der Massepegel des DECBUS bis zu +/-10V gegenüber dem Massepegel des Gleissystems schwanken.
Schaltplan siehe Beschreibung BELEGT.